Einer gegen das Imperium

Inhalt

Der Krieger Yor (Reb Brown) zieht einsam und alleine durch die Welt, denn er weiß nicht, woher er kommt und von wem er abstammt. Als er die schöne Ka-Laa (Corinne Clery) kennenlernt, geht er diesem Geheimnis schließlich in Begleitung nach. Als er eines Tages in einem kleinen Dorf zu Gast ist, wird dieses von mysteriösen Wesen mit futuristischer Technik angegriffen. Yor geht diesem Angriff auf den Grund und lüftet schließlich das Geheimnis seiner Herkunft.


Meinung

Barbaren, Monster, Laserwaffen(!), Androiden(!!) – was will man mehr. Bereits zu Beginn, wenn unser halbnackter Held (dessen billige Perücke mehr Ausstrahlung hat als er) durch die Gegend rennt und der käsige Titelsong einsetzt, ist klar; das wird ein Trash-Fest. Wobei der Film noch zu den bemühteren italienischen Billigheimern zählt. In Sachen Locations und Action wird einiges an Abwechslung geboten und es gibt erfreulich wenig handlungsarmes Füllmaterial. Letzteres könnte auch daran liegen, dass hier eine Mini-Serie zu einem Kinofilm zusammengeschnitten wurde, eventuell war das Ganze ursprünglich also sogar weniger wirr verknüpft.
Eine gewisse Unfähigkeit schwebt natürlich immerwährend über dem Film, handwerklich habe ich jedoch schon mehrfach schlechteren und liebloser hingerotzen Italotrash gesehen. Klar wurde versucht, auf den Zug von Conan und Star Wars aufzuspringen, aber das Ergebnis ist mehr als ein bloßes Rip-off. Alle, denen es rein um den Trash-Appeal geht, dürfen sich gerne einen weiteren Punkt zur Wertung dazudenken.


Technisches

Für die DVD Neuauflage von Shamrock Media/X-Rated wurde ein frischeres (US) Master benutzt. Der US-Cut ist ein paar Minuten länger, daher kommen einige kurze Stellen ohne deutsche Synchro vor.
Das Bild ist ganz passabel, neue Rekorde bezüglich Schärfe werden – wenig überraschend – keine gebrochen, aber insgesamt stellt das Bild schon eine Verbesserung im Vergleich zur alten DVD dar.
Tonspur nur Deutsch (Stereo), Untertitel keine (auch nicht für die englischen Passagen).


Extras

Die komplette alte deutsche Kinofassung ist in Vollbild und ebenso schwacher Qualität wie auf der alten DVD vorhanden. Dann noch Trailer und ein 15 Minuten langes Interview mit dem Sohn des verstorbenen Regisseurs.


Gesamturteil: 6,5 / 10


Yor. He’s the man. Nein, ernsthaft. Sogar der Titelsong sagt das.

A serious case of Fotzenneid.


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Ein Kommentar zu “Einer gegen das Imperium”

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