Rise of the Black Bat

Inhalt

Der Staatsanwalt Tony Quinn ist den Bossen der Unterwelt schon lange in Dorn im Auge. Der letzte Versuch, ihn auszuschalten, wäre fast geglückt. Sie haben ihm mit Säure die Augen verätzt. Damit hat nun das organisierte Verbrechen endgültig freie Bahn. Die Polizei scheint machtlos. Doch Tony gibt nicht auf. Mit Hilfe modernster technischer Mittel ist er in der Lage, wie eine Fledermaus zu sehen. Ein neuer Superheld ist geboren – The Black Bat. Und der kennt keine Gnade im Kampf gegen das Böse in der Stadt.


Meinung

Das beste Batman-Exploitation-Movie des Jahres. Das steht zumindest auf der Rückseite, und ich muss sagen, das stimmt! Insofern es auch der einzige Batman-Ripoff aus dem Jahr 2012 ist, den ich kenne…
Das Hauptproblem des Films ist sogar weniger das niedrige Budget, als vielmehr, dass er kaum etwas zu erzählen hat. Daher wird bei einer ohnehin mickrigen Laufzeit von 80 Minuten, gestreckt, wo es nur geht. Gleich die Verfolgung anfangs wird elendig langwierig und unspannend gestaltet. Danach darf man Black Bat minutenlang im „Batmobil“ beim Herumfahren beobachten, inklusive unnötiger Rückblende zu einer Szene, die man wenige Minuten später noch einmal komplett zu sehen bekommt – innerhalb einer weiteren Rückblende. Und so schindet man schamlos aus jeder Situation das Maximum an Zeit heraus.
Die Actionszenen sind dilettantisch und öde. Special Effects gibt’s bis auf eine grottige Explosion keine, außer man zählt den billigen, ruckeligen CGI-Vorspann und das seltsam aussehende Mündungsfeuer der Schusswaffen dazu. Am professionellsten wirkt noch der Soundtrack. Einen großen Reiz bei Batman machen auch seine zahlreichen Gadgets aus, womit kann also unsere ohrlose Fledermaus aufwarten? Also, da wäre eine Knarre und… das war’s – eine Knarre.
Uninspirierter und langweiliger Mist. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, der Film hat mir schon genügend Lebenszeit unwiederbringlich genommen.


Technisches

Bild generell recht weich und detailarm. Wurde wohl mit sehr billigen Digicams gedreht und so sieht es auch aus. Minimal besser als frühere Video-Billigheimer, aber nicht gerade cineastisch anmutend. Gibt auch eine Blu-ray, bei der ich bezweifle, dass sie sich lohnt. Das Quellmaterial wird nicht viel mehr hergeben.
Ton haben wir 5.1 Surround (tippe auf Upmix) in Deutsch und Englisch, plus deutsche Untertitel.


Extras

Ein paar Trailer. That’s all Folks.


Gesamturteil: 1 / 10


Um einen gewissen Joseph F. zu zitieren: „I am not convinced“.
Vorbildlich! Er bekämpft nicht nur das Verbrechen, sondern auch Karies.
Als Lex Luthor fände ich ihn überzeugender.
Essentiell für die Handlung: 5 Minuten lang darf man Bikini-Models beim Posieren beobachten.
Leute mit Fetisch für Close-ups werden den Film lieben.

Bei Amazon kaufen (warum auch immer)


Ein Kommentar zu “Rise of the Black Bat”

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