Megaforce

Inhalt

General Ace Hunter leitet die geheime Elitetruppe Megaforce, die überall eingreift, wo Menschen oder ganze Nationen in Gefahr sind. Als der berüchtigte Terrorist Guerrera die demokratische Freiheit eines Wüstenvolkes bedroht und alle regulären Kräfte des Volkes nichts gegen den Schwerverbrecher auszurichten vermögen, wenden sich die Bedrohten an Hunter und seine Männer. Ohne zu Zögern bricht Hunter auf, um sich in den Kampf seines Lebens zu stürzen.


Meinung

Ein ungewöhnlich hohes Budget, bescheuerte Outfits, obskure Figuren und Vehikel, außerdem mit Hal Needham ein Regisseur, der bereits kurzweilige Actionkomödien abgeliefert hat. Hätte also eine spaßige Angelegenheit werden können. Theoretisch. In Wirklichkeit kämpft man sich durch einen zähen, kaum existenten Plot, und kommt dann endlich die ersehnte Belohnung, in Form von etwas Action, wird man erneut enttäuscht: es gibt massig Explosionen, ja, aber an coolen Choreografien und aufwändigen Stunts mangelt es an jeder Ecke – es ist alles entsetzlich statisch und einfallslos. Die kreative Energie scheint sich schon gänzlich im schicken Vorspann erschöpft zu haben.
Woran könnte man sich also sonst noch ergötzen? Dumme Sprüche gibt es zur Genüge, aber diese sind überwiegend nicht wirklich amüsant, mehr lahm bis komplett sinnfrei (im O-Ton bloß minimal besser).
Persis Khambatta, als einzige Quotenfrau auf der Würstchenparty, kann einem fast schon leidtun. Anfangs macht sie noch einen starken Eindruck und es sieht alles so aus, als würde sie bei der Truppe mitkämpfen, erhält dementsprechend auch viel Screen-Time. Doch lässt der Commander sie vorm Finale dann doch lieber zurück, damit sie in Sicherheit ist und ihren Helden von der Ferne aus anschmachten kann (denn von der einen auf die andere Sekunde scheint sie auch noch amouröse Gefühle für ihn zu hegen) – das war der einzige große Lacher im Film, wenn auch eher ungewollt.
Megaforce hat schon einen gewissen Trash-Appeal, doch weitenteils ist der Film öde und nur schlecht statt lustig-schlecht.


Technisches

Das Bild ist sehr gut für das Alter, der Transfer wirkt recht frisch und sauber; keinerlei auffällige Defekte oder Verunreinigungen. Fragt sich, weshalb man nicht gleich eine Blu-ray brachte, vor allem die dunkleren Szenen und die vielen Szenen mit Rauch und Explosionen hätten von einer moderneren Kompression bestimmt profitiert.
Ton Englisch und Deutsch eben, natürlich kein Surround. Das Alter hört man, aber alles bleibt im Rahmen und verständlich.


Extras

Wendecover, Trailer und ein Alternatives Ende. Wobei das „Alternative Ende“ ursprünglich im Film enthalten war und nur in der deutschen Fassung immer fehlte. Hätte man im Grunde auch integriert lassen können, aber nun hat man die eine geschnittene Szene eben separat anwählbar – auch nicht weiter schlimm.


Gesamturteil: 4 / 10


megaf1
Viel mehr Inhalt hatte das Drehbuch auch nicht.
megaf2
„Sooo groß ist meine fortschrittliche Waffe!“
megaf3
Commander Benny Andersson und der Lone Ranger.
megaf4
Das Grand Finale. Ein paar Panzer stehen in der Gegend herum und hin und wieder explodiert was…

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Ein Gedanke zu „Megaforce“

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