Lucifer Staffel 1

Der Teufel macht unter dem Namen Lucifer Morningstar (Lustig, nicht? Ich tendiere zu „nicht“…) Urlaub auf der Erde, dabei lernt er eine sexy Polizistin kennen, die ihn fasziniert, da sie ihm als erster Mensch widerstehen kann. Sie ist natürlich weniger von ihm begeistert. Er heftet sich also an ihre Fersen und das Hassliebe-Pärchen löst zusammen einige unterdurchschnittliche Kriminalfälle. Die Rahmenhandlung um Lucifer ist dabei ebenso flach und vorhersehbar ausgefallen. Dazu gesellt sich eine Besetzung, die so wenig überzeugend ist, wie deren Rollen schlecht geschrieben sind und den Zuschauer überwiegend anteilnahmslos bleiben lässt.
Nein, ich mag diesen uninteressanten Teufel nicht sonderlich. Die meiste Zeit rennt er – zumindest mit einer Prise Selbstironie – als eitler, infantiler Geck durch die Gegend und ist von Anfang an viel zu menschlich wie harmlos, und selbst wenn er mal den Bösen raushängen lässt, kauf ich ihm das nicht ab – die Balance stimmt einfach nicht.
Es gibt schon längst eine bessere Version der Serie, die hat zwar keinen Teufel (das teuflische Potential wurde bei Lucifer ohnehin kaum genutzt), dafür aber eine sympathische Besetzung bei der die Chemie stimmt und bessere Autoren. Nennt sich Castle
5 / 10

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