Junk Food around the World II

Wie man eventuell schon bemerkt hat, komme ich derzeit kaum zu etwas, aber i’ll be back. In der Zwischenzeit zum letzten Teil vom großen Fressen.


Kismet Lakritsi

kismet

Lakritz erfreut sich in den nördlichen Gebieten großer Beliebtheit und wird vielfach verwendet, wie auch in dieser finnischen Schokowaffel. Direkt nach dem Öffnen strömt einem ein Geruch entgegen, den man von einer Waffel nicht erwarten würde – nicht schlecht, aber doch ungewöhnlich. Durch die Füllung bekommt das Ganze eine etwas herbe Note. Nicht allzu stark, aber klar ausmachbar. Könnte mir vorstellen, dass es ein ganz guter Einstieg für Lakritz-Jungfrauen ist, ohne von dem Geschmack gleich erschlagen zu werden. Definitiv essbar, für meinen Gaumen harmoniert der Lakritz Nebengeschmack aber nicht so gut mit der Schokowaffel.


Keo Ngo Corn Candy

keongo

Kaubonbon aus Vietnam mit Maispulver. Die Konsistenz ist eine Mischung aus Gelee und Gummi. Nicht extrem süß, der Mais kommt in Aroma und Geschmack deutlich hervor. Sehr angenehm. Wenn man Mais gerne mag, auf jeden Fall einen Versuch wert.


TV Bar

tvbar

Die Südafrikaner sind nicht gerade kreativ in Namensgebung und Aufmachung, doch immerhin schmeckt der Riegel verdammt gut. Wirkt sehr massiv, ist innen aber überraschend fluffig mit seiner Füllung aus Puffreis und Milchschoko inklusive leichter Kokos-Note.


Mug Root Beer

rootbeer

Root Beer, bekannt aus diversen US Serien und Filmen. Geschmack und Geruch sind unverwechselbar; irgendwo zwischen Mundwasser, Kaugummi und Zahnpasta – alles was man aus antrainiertem Reflex also eher nicht runterschlucken würde. Ist diese Hürde erst einmal überwunden, bleibt der Geschmack auch nicht lange im Mund, denn die mörderische Süße übertüncht wirklich alles. Trinkbar, aber von mir aus kann es gerne ein einmaliges Erlebnis bleiben.


Old Jamaica Ginger Beer

gingerbeer

Gleich auf zum nächsten Pseudo-Bier. Mit Ingwerwurzel und nicht aus Jamaika sondern UK stammend. Davon abgesehen, dass es einen Tick weniger süß sein könnte, ist das sehr gut. Erinnert an Schweppes Ginger Ale, nur viel intensiver. Wird übrigens auch gerne für Cocktails verwendet. Mit Rum oder Wodka gemischt, könnte das wirklich gut harmonieren, dann sollte auch die Süße weniger stören.


Suffeli

suffeli

Die Finnen haben die schönsten Namen… Eine weitere Waffel, diesmal konventioneller. Geschichtet mit einer eher weichen, „knautschigen“ Waffel, Karamellgebrösel und Milchcreme. Sehr nett.


Space Man Candy Sticks

spacesticks

Kleine Zuckerstangen aus Neuseeland. Nichts Aufregendes, eigentlich nur wegen dem netten Retro-Design genommen…


Corn Bits Special

cornbits

Snack Mix von den Philippinen. Da hätten wir halbaufgepoppte Maiskörner (sehen zumindest so aus). Erdnüsse im Teigmantel, im Gegensatz zu den hierzulande bekannten NicNacs aber nicht pikant, sondern süßlich. Die grünen Kugeln sind Erbsen und recht trocken, bröselig und fade, außerdem haben sie noch eine dünne harte Schale, die sich nicht so angenehm im Mund anfühlt. Ein paar der Erbsen kommen ebenfalls im Teigmantel daher, was sie geschmacklich deutlich aufwertet. Dann noch kleine dunkelbraune Cracker, vermutlich mit Sojasauce.
Auf die bloßen Erbsen, die zusammen mit dem Mais den Großteil ausmachen, hätte ich verzichten können, wie auch auf die Cracker. Die Maiskörner und das teigummantelte Zeug sind nicht schlecht.


Matcha Collon

matchacollon

Da bereits die Matcha KitKat überzeugend waren, überrascht es nicht, dass auch die mir gut schmecken. Knusprige Waffelrollen mit Matcha-Milchcreme gefüllt. Der Grün Tee Geschmack kommt etwas deutlicher heraus als bei den KitKats, aber auch nicht zu intensiv. Lässt sich hervorragend zum Kaffee vernaschen…


Reese’s Big Cup

reesebigcup

Süße Schokolade und salzige Erdnussbutter ist eigentlich eine interessante Kombination. Allerdings ist die Füllung fast schon zu dick und mächtig, die normale Größe wäre wohl besser gewesen, da sollte das Verhältnis Schoko zu Erdnussbutter ausgeglichener sein. Zudem wurde eine extrem salzige Erdnussbutter verwendet, kein Erdnussbutteraufstrich, den ich bisher hatte, war dermaßen salzig. Super Idee, Ausführung mäßig.


Achva Halva Fingers

achvahalva

Veganer Pistazienriegel aus Israel. Schmeckt gar nicht so sehr nach Pistazie. Besonders der hauptsächlich aus Sesam bestehende „Teig“ ist verdammt geil. Vergleichbares ist mir bisher nicht untergekommen; mürbe und buttrig, fast schon cremig, jedoch nicht komplett ohne Biss und mit einer leicht sandigen Textur auf der Zunge hinterlassend.

2 Kommentare zu „Junk Food around the World II“

  1. Was ich derzeit besonders liebe sind die typischen Mochis aus Japan und ich glaube die Tempura Seweed Chips mit Shrimp-Chilli Geschmack…. Nicht zu vergessen die Jackfruit Chips aus Vietnam. Ich würde super gerne mal südamerikanisches Junk Food probieren nur findet man dass hier in Deutschland wirklich selten…

    Ps: Nichts geht über Reeses, ich liebe sie und die Lakritzschokowaffel muss ich haben^^

    1. scheint man wirklich nicht so leicht ranzukommen. die südamerikanische auswahl bei sugafari ist auch nicht gerade groß und weitenteils ausverkauft…
      jackfruit chips klingt interessant, muss ich mir merken.

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