Blogger Recognition Award

Oh, fuck! Jetzt muss ich also doch… Aber erstmal danke an Goldfuchs für die Nominierung. Eigentlich bin ich ja zu faul für diese Blog-Spielchen, und wenn ich mal über etwas stolpere, zu dem mich ein Beitrag jucken würde, ist die Aktion längst wieder vorbei.

Die Regeln:
1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
2. Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren.
3. Erzähle kurz wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Es wurde ausufernder als gedacht. Damit man nicht so weit runterscrollen muss, stelle ich meine Nominierungen voran. Jeder darf, niemand muss mitmachen. Um die Liste überhaupt fertigzubekommen, sind auch einige dabei, die bereits nominiert wurden, die müssen sowieso nicht mehr mitmachen.


And the Oscar goes to…

Goldfuchs Plug’n’Play
Dann nominiere ich die Nominiererin doch einfach zurück, damit wären es nur mehr 14… Hauptsächlich Gaming Reviews, News und Artikel. Hat außerdem einen Bücherblog, kannte ich noch gar nicht.

Tofu Nerdpunk
Existiert schon ewig. Angeblich mit einem Team dahinter, aber ich sehe fast immer nur den Herrn Tofu als Autor. Reviews zu Comics, Filmen und weiterem Nerdkram. Und eine von den wenigen Seiten im deutschsprachigen Raum, bei der nicht 90% aller Animefilme und Serien automatisch mindestens 8/10 Punkte bekommen…

Miss Booleana
Filme, Serien, Bücher, aber auch abseits davon Lesenswertes. Dass sie Shyamalan Fan ist, sei ihr verziehen…

Fiktion fetzt
Einer der besseren unter den vielen, vieelen Bücherblogs.

Tintenhain
Und noch einer.

Spielkritik
Vor allem die Rubrik Lesenswert, so etwas wie das Gaming-Äquivalent zu 6 vor 9 beim Bildblog, ist immer wieder verdammt praktisch und interessant.

The Home of Horn
Connaisseur des Schundfilms und stolzer Pornobartträger…

What’s Best in Life?
Mehr Film und Serien Rezensionen.

Infernal Cinematic Affairs
Even morer Film und Serien Rezensionen. Langsam gehen mir die Beschreibungen aus.

Molochronik
Vielleicht erhebt er sich ja irgendwann aus der Asche…

Anime Spiegel
Eine Animeseite, die sich zur Abwechslung mal mehr mit den Hintergründen, wie der Produktion, beschäftigt.

Luziferians Medienecke
Guess what? More Reviews!

Vongestern
Alte Bravo Fotostories, kuriose Werbeanzeigen, usw.

Monster Brains
Stöbert ständig schicke Zeichnungen, Illustrationen, Gemälde auf, von eher düsterer Natur.

50 Watts
Ein weiterer wundervoller Artblog, viele Illustrationen. Nicht mehr allzu aktiv und wird bestimmt auch nicht mitmachen, aber ich wollte ihn trotzdem erwähnen.


Die Anfänge

Ich hole etwas weiter aus, also nicht bei meiner Zeugung oder Geburt, aber mit den ersten Gehversuchen im Netz. Ich interessierte mich bereits in jungen Teenagertagen für das Internet, als das Ganze noch ein Schweinegeld kostete. Zusätzlich zu den Providergebühren fielen die Telefonkosten an, beide waren horrend. Mein übliches Ritual: Das 56k Modem von U.S. Robotics anstecken, der lieblichen Industrial Noise Einwahlmelodei lauschen, dann so schnell wie möglich E-Mails und ein paar Updates diverser Seiten, die ich regelmäßig besuchte, speichern, danach die Verbindung trennen und das alles offline lesen, damit mich meine Eltern nicht erwürgen.
Bald hatte ich meine allererste Homepage mit dem Netscape Composer gebastelt. Ging hauptsächlich um Musik und Gothic Zeugs. Ich sehe übrigens gerade, dass es meinen damaligen gratis Webspace Anbieter immer noch gibt: heim.at – scheint ein wahres El Dorado für 90er bis früh 2000er Homepagehorror zu sein. Nicht, dass meine viel besser ausgesehen hätte, weniger bunt vielleicht.
Nach ein, zwei Jahren kam der Umzug zu einem anderen Freehoster, die Seite wurde regelmäßig runderneuert und sah zumindest erträglich aus. Als dieser Hoster dann, ich glaube so um 2010 herum, eingestellt wurde, war dann auch mit meiner Seite, die ich in den letzten Jahren eh schleifen ließ, Schluss.
Ein paar Jahre später spielte ich mit einem gratis wordpress.com Account herum. Nur unregelmäßige Blogs, zu allem, was mich gerade reizte. 2-3 Jahre später beschloss ich dann, die Sache etwas „ernster“ anzugehen – und hier habt ihr die Scheiße nun…


Ratschläge, sogar mehrere

Damit, wie man erfolgreich einen Mainstreamblog führt, kann ich kaum dienen. Ich finde es wichtiger, seine eigene Nische und seinen eigenen Stil zu finden.
1. Hartnäckig bleiben und an sich arbeiten, nur dann entwickelt man sich weiter. Mit einigen meiner ersten Rezensionen bin auch nicht gerade zufrieden, irgendwann wird manche davon vielleicht gründlich überarbeitet, bis dahin stehen sie als Mahnmal der Schande.
2. Mindestens einmal vor Veröffentlichung drüberlesen. Im idealen Fall auch jemand anderen Korrekturlesen lassen, denn vor Betriebsblindheit ist niemand sicher. Hatte selbst schon nach mehrfachem Lesen simple Fehler immer wieder übersehen.  Es gibt viele Blogs mit auffällig hoher Fehlerquote, seien es nur Flüchtigkeitsfehler, in der Summe kann das jedoch etwas nerven. Wo wir wieder bei an sich arbeiten wären. Wenn man sich der eigenen Fehler nicht bewusst ist, entwickelt man sich nur schwerlich weiter. Kurz: Selbstreflexion, Selbstkritik, auch mal externen Input einholen.
3. Doch auch Selbstironie und Gelassenheit. In erster Linie darf man nicht den Spaß an der Sache verlieren. Hartnäckig soll nicht heißen, komplett verbissen ranzugehen.
4. Nicht entmutigen lassen, wenn man anfangs im Schnitt nur 1-2 Besucher pro Tag hat. Qualität ist ohnehin wichtiger als Quantität – das rede ich mir zumindest ein…
5. Publicity. Etwas Networking kann natürlich nie schaden, aber da bin ich als Einsiedlerkrebs nicht der beste Ratgeber. Wer bei Facebook und Co. ist, kann dort seine aktuellen Blogpostings verlinken. Und immer Tags verwenden, ein guter Weg, um von Leuten mit ähnlichen Interessen, über den WordPress Reader etc., gefunden zu werden. Zusätzlich könnte man bei Blogparaden mitmachen.
6. Außerdem ist der technische und monetäre Aspekt nicht zu vernachlässigen. Zuerst reichen gratis Accounts, doch irgendwann will man vielleicht mehr. Standard Hostingpläne sind nicht unbedingt für WordPress optimiert, außerdem muss man Dinge wie Updates installieren oft selbst erledigen. Einige Hoster bieten betreutes Hosting für Blogger, die sind aber deutlich teurer. Ich bin mit dem wordpress.com Premium Paket soweit zufrieden. Ordentliche Leistung, okayer Preis, ich muss mich nicht extra um Updates, Domain, usw. kümmern. Den Support brauchte ich nur ein einziges Mal. Erst kürzlich entdeckte ich einen Bug optischer Art in Kombination mit dem letzten WordPress Update und meinem verwendeten Theme. Innerhalb einer Stunde war dieser behoben. Da ist es natürlich praktisch, wenn man quasi direkt an der Quelle sitzt. Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der Support derzeit nur auf Englisch funktioniert.

3 Kommentare zu „Blogger Recognition Award“

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