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Yoshiko Sai

So, erst einmal Pause für November, da ich mit anderen Dingen beschäftigt bin. Zuvor starte ich noch eine kleine Reihe, in der ich hin und wieder etwas aus meiner Sammlung hierzulande kaum bekannter japanischer Alben vorstelle, abseits des üblichen J-Pop und Anime Gedüdels.

Das zweite und dritte Album aus 76 und 77 sind meine Favoriten von Yoshiko Sai. Ihre glasklare, kräftige Stimme wird von zumeist ruhiger Musik getragen, geprägt von Folk, Blues und Rock, teils mit jazzigen oder psychedelischen Einschüben. Die wundervollen Cover-Illustrationen stammen übrigens ebenfalls von ihr.

I’m Not There

Blu-ray

Hier ist er nicht zu finden, und dann doch irgendwie… Teils ähnlich surreal wie so mancher seiner Songs, speziell in der Mitte-60er-Phase, versucht dieser Film, Leben und Werk Bob Dylans zu fassen. Eine Reise durch seine Biographie, versetzt mit Musikclips bzw. Songdeutungen (Mal mehr, mal weniger gelungen. Ballad of a Thin Man fand ich doch enttäuschend uninspiriert), dabei wird er je nach Lebensabschnitt von anderen Darstellern verkörpert (mit dabei Größen wie Christian Bale und Cate Blanchett).
Indem die Handlung chronologisch durcheinandergewürfelt wird, tut man sich zusätzlich nicht gerade einen Gefallen, wenn man nicht viel Ahnung von Dylan hat, ist der Film auch so schon über weite Strecken kryptisch und schwer genießbar. Ich würde raten, vorher wenigstens den Wikipedia Artikel komplett zu lesen – noch besser: dieses Reclam Büchlein, oder die Doku von Scorsese.
Nicht falsch verstehen: I’m Not There ist durchaus lohnenswert und interessant, verlangt dem Zuschauer aber einiges an Vorwissen und Aufgeschlossenheit ab.

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