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Dog Eat Dog

Inhalt

Der großspurige Gauner Troy (Nicolas Cage), der abgefuckte Junkie Mad Dog (Willem Dafoe) und der glatzige Glatzkopf Diesel (kennt eh keiner) wurden erst kürzlich aus dem Knast entlassen und müssen sich irgendwie ihren Lebensstandard (Koks und Nutten) bewahren. Also halten sie sich mit semi-erfolgreichen Coups über Wasser. Bis ihnen ein monetär vielversprechenderer Auftrag zufällt; sie sollen ein Baby entführen. Von da an läuft vieles schief und die Tragödie nimmt ihren Lauf.


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Horns

Werde hier in Zukunft auch hin und wieder Filme und Serien vorstellen, die aktuell im Prime Abo enthalten sind.

Handlung kurz umrissen, ohne zu viel zu spoilern: Iggys Freundin wird ermordet. Jeder im Dorf hält ihn für den Schuldigen. Ihm wachsen Hörner und damit verbunden die Fähigkeit, den Personen in seiner näheren Umgebung ihre dunkelsten Geheimnisse und Triebe zu entlocken (hiermit kommt auch der Großteil des Humors ins Spiel). Auf der Suche nach dem wahren Mörder mutiert er immer mehr zum Diabolischen um – wortwörtlich – den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Eine Tempo- wie Wendungsreiche Achterbahnfahrt, der Film versucht vieles auf einmal zu sein; Drama, Whodunit, Liebesfilm, Satire, Horror – meistert dabei nicht alles gleich gut, und dann setzt auch noch der Hollywood-Kitsch ein. Wobei, bei dem Trend zum zynischen Hard-Boiled-Kino der letzten Jahre, ist es – gerade für so einen Film – vielleicht sogar unpopulärer, den Mut zum Kitsch zu haben. Wie auch immer, kleine Makel verzeihe ich bei dieser weitestgehend wunderbaren Unterhaltung gerne. Nebenbei wird die furchtbare Antischauspielerin Heather Graham auch noch von Schlangen gebissen – ein gottgefällig Werk.
Wer Grotesken mag, der wird dem Film nicht abgeneigt sein. Wer perfekt abgestimmtes, glattgebügeltes und geradliniges Kino mag, für den gilt: „Lauf, Forrest, lauf!“
7 / 10

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