Schlagwort-Archive: horror

Friedhof der Kuscheltiere

Die Familie Creed zieht gerade in ihr Hinterwäldler-Landhaus ein. Sie lassen das jüngste Kind nur kurz unbeaufsichtigt am Straßenrand stehen und schon wird es fast von einem LKW überfahren, der großväterliche Nachbar von gegenüber kann den Kleinen gerade noch abfangen. Das Haus liegt nämlich nahe an einer dicht befahrenen Straße. Augen auf beim Immobilienkauf.
Der erste Arbeitstag des Vaters, Louis, ist nicht minder Turbulent. Jener ist Arzt und bekommt gleich mal einen Schwerverletzten eingeliefert, den er aber nicht mehr retten kann. Der Verletzte ist so dankbar dafür, dass Louis zumindest versucht hat ihn zu retten (Schließlich nicht selbstverständlich für einen Arzt…), dass er Louis fortan heimsucht um ihm wertvolle Ratschläge zu geben, auf die er eh nicht hört. Zum Beispiel, dass er die Stelle hinter dem Haustierfriedhof, in der Nähe ihres Hauses, meiden soll.
Es dauert nicht lange, bis die Straße ihren Tribut fordert und die Katze der Creeds überfahren wird. Louis ist verzweifelt, da erzählt ihm der Nachbar von der Stelle hinter dem Haustierfriedhof, dort befindet sich ein verfluchter Friedhof der Micmac Indianer (Nicht zu verwechseln mit dem schottischen Macmic Klan, oder dem leckeren NicNac’s Snack…); wer immer dort begraben wird, soll wieder lebendig werden. Dass man jedoch verändert und bösartig wiederkommt, fällt dem hilfsbereiten Nachbarn natürlich erst im Nachhinein ein.
Das Glück der Familie mit Zombiekatze hält nicht lange an, denn bald stirbt ein weiteres Familienmitglied. Ihr werdet nie erraten, wie. Richtig. Die Eltern des Jahres hatten wieder einmal die Straße nicht im Blick. Jedenfalls denkt sich Louis – die Warnungen des Nachbarn und des Hausgeistes ignorierend –, da das mit der Katze schon so super geklappt hat, könnte man das doch auch mit einem Menschen versuchen. Und die Tragödie nimmt ihren Lauf…

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Nächte des Grauens

Inhalt

Die Todesfälle aufgrund einer unbekannten Erkrankung häufen sich in dem kleinen Bergarbeiterdorf in Cornwall, das von Peter Tompson ärztlich betreut wird. Um gemeinsam die Ursache dieser Epidemie zu ergründen, lädt er seinen Mentor Sir James Forbes aus London zu sich ein. Bald entdecken die beiden, dass die Gräber der Verstorbenen leer sind. Zudem soll es in der Gegend des Bergwerks spuken. Inhaber ist der lokale Gutsherr Clive Hamilton, mit seiner Rückkehr aus Haiti fing auch das große Sterben an. Grund genug, ihm auf den Zahn zu fühlen.


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The Rite

Der junge Michael Kovak hat die Karrierewahl zwischen Bestatter und Priester. Letztendlich beschließt er, unter freundlichem Druck – *hust* Erpressung *hust* – seines Mentors Pater Matthew, doch lieber weiterhin den religiösen Weg zu bestreiten, und zwar in Rom, wo er ein Exorzismus-Seminar besuchen soll. Als moderner Skeptiker eckt er dort schnell an, woraufhin er zum praktizierenden Exorzisten Pater Lucas geschickt wird, damit der ungläubige Thomas äh… Michael es mit eigenen Augen sieht. Anfangs noch am Zweifeln, wirken die die mysteriösen Ereignisse zunehmend überzeugender. Doch auch Pater Lucas ist nicht allzu gefestigt, dem beelzigen Buben gelingt es, von ihm Besitz zu ergreifen. Nun kann nur mehr Michael ihn retten. Denn indem er zu glauben beginnt, dass Satan existiert, glaubt er auch an Gott. Dieser Logik kann sich der mächtige Beelzebub nicht erwehren und flieht. Hallelujah! Der Vatikan findet den Film super, wer hätte das gedacht. Sorry, dass ich hier ausnahmsweise mal Spoiling betreibe, aber der Film ist von der ersten bis zur letzten Minute vorhersehbar, man wird es mir hoffentlich verzeihen.
The Rite fängt schon höchst unsympathisch mit einem „Basierend auf wahren Begebenheiten“-Unsinn an. Ach Leute, lasst das doch einfach weg und macht einen ganz normalen, phantastischen Film, ohne einen True Story Schmu zu suggerieren. Bei der Richtung, die The Rite einschlägt, ist das eine Verhöhnung der realen Exorzismus-Opfer und glorifiziert religiöse Fanatiker. Ja, das ist nach wie vor ein Thema, erst 2015 wurde in Frankfurt eine Frau bei einem „Exorzismus“ getötet.
Aber gut, wieder zum Film. Der bringt absolut nichts Neues. Die zweifelnden, oder vom Glauben abfallenden Exorzisten. Die Besessenen, die sich grotesk räkeln, in fremden Zungen sprechen, oder die Exorzisten beschimpfen – allerdings sehr zivilisiert im Vergleich zum Exorzist von 1973, in Italien wird man nur von gemäßigten FSK16-Teufeln besessen, wie es aussieht. Ansonsten gibt es lahmen Budenzauber mit unpackender Symbolik; die Frösche gingen mir am Arsch vorbei, das dämonische Maultier war zumindest lustig…
Positiv kann man sagen, dass das Ganze zwar nicht sonderlich raffiniert aber routiniert inszeniert wurde, vor allem die Kamera und die schmucken Schauplätze stechen häufiger hervor. Rutger Hauer und Anthony Hopkins erbringen eine ordentliche Leistung, über den blassen Hauptdarsteller schweigen wir besser.
Jetzt habe ich übrigens richtig Lust bekommen, mal wieder Von allen Geistern besessen zu glotzen. Ewig nicht gesehen. Schade, dass der nicht in Prime enthalten ist. Etwas lustiger, genauso ungruselig, doch moralisch nicht so eklig, wie dieser erzkatholische Propagandafilm hier.
4 / 10

Stream

Captain Kronos – Vampirjäger

Inhalt

Der ehemalige Army Captain Kronos musste einst miterleben, wie seine Familie von Vampiren getötet wurde, seither zieht er durch die Lande, gerne auch mit weiteren Außenseitern als Weggefährten, um die Welt von der Vampir-Brut zu erlösen.
Eines Tages bekommt er von seinem alten Freund Dr. Marcus eine Botschaft, wonach sich in seiner Gegend seltsame Todesfälle häufen; jemand saugt jungen Frauen das Leben aus und hinterlässt sie als Dörrpflaumen. Sofort eilt Kronos zu Hilfe. Die Aufmerksamkeit fällt schnell auf die verdächtige Familie Durward. Der Sohn scheint sich mit Okkultismus zu beschäftigen, die Mutter leidet an einer Krankheit, die sie rapide altern lässt, ähnlich wie es den Mordopfern erging, und die Tochter hat panische Angst davor, die Krankheit ihrer Mutter zu erben. Zumindest einer von ihnen muss etwas mit den Todesfällen zu tun haben.


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Die Herrscherin des Bösen

Inhalt

Der Autor Edmund Blackstone (Jonathan „Barnabas“ Frid) hat gerade einige Freunde und Bekannte zu Gast auf seinem Anwesen, als plötzlich drei seltsame Gestalten auftauchen: Ein kleinwüchsiger Franzose mit Make-up, schlechtem Modegeschmack und hochgepitchter Stimme. Ein stummer und entstellter schwarzer Riese mit ebenso exquisitem Kleidungsstil. Und ein sexy Vamp. Die drei terrorisieren die Anwesenden und starten ihre Funny Games Light, unter anderem mit einem gar grauenhaften Wettrennen rund um das Haus – der Verlierer stirbt.


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Gruft der Vampire

Inhalt

Steiermark im neunzehnten Jahrhundert. Baron von Hartog dachte, die verkommene Karnstein-Sippe einst ausgerottet zu haben. Doch neue Gerüchte um Vampire kursieren in der Gegend und unerklärliche Todesfälle häufen sich. Dann erfährt er von einer mysteriösen Frau, die sich unter Vorwand als Gast bei wohlhabenden Familien einquartiert, worauf die jungen weiblichen Familienmitglieder erkranken und immer lethargischer werden. Ein Mädchen starb bereits auf diese Weise, aber für die unter denselben Symptomen leidende Emma ist es noch nicht zu spät. Der Baron beschließt, zusammen mit Angehörigen der Opfer, der Sache auf den Grund zu gehen.


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Ash vs Evil Dead

Über 20 Jahre sind bereits vergangen, seit Bruce Campbell als Ash im dritten Evil Dead Film (Armee der Finsternis) das Böse bekämpfen durfte. Während dieser Zeit schob Ash eine ruhige Kugel, hauste in seinem Wohnwagen-Anhänger und jobbte wenig motiviert im Laden. Bis er im drogeninduzierten Übermut einer weiblichen Bekanntschaft imponieren will und unbedacht aus dem Necronomicon liest. Wenig überraschend bricht bald darauf die Hölle los und er zieht ungewollt zwei seiner Arbeitskollegen mit in die Misere, die fortan sein Buddy und seine Buddiene im Kampf gegen das Böse sind.
Da die Gebrüder Raimi als Produzenten und Schreiber mit an Bord sind – Sam Raimi übernahm sogar die Regie der ersten Episode –, sollte es nicht verwundern, dass Stil und Ton der Evil Dead Reihe perfekt getroffen werden. Bruce Campbell ist natürlich sichtlich gealtert, mit ein paar abgespeckten Kilos und gefärbten Haaren, sieht er dem alten Ash aber doch wieder ähnlicher. Man orientierte sich mehr an den letzten beiden Filmen, mit viel Action und Humor. Es ist ein passender campy Humor, der hauptsächlich von One-Linern und Slapstick lebt, aber auch ein paar ironische Spitzen einstreut (gefärbte Haare). Geschmoddert wird selbstredend ordentlich und recht kreativ, wobei die Effekte ganz gut sind und zum Glück nicht nur aus CGI bestehen. Speziell die CGI können zwar nicht immer überzeugen, aber man muss das im Verhältnis sehen – wir reden hier schließlich von Starz und nicht HBO.
Die Besetzung ist generell gut, neben Campbell sei noch die großartige Lucy Lawless (Xena) hervorgehoben. Den Vater von Ash spielt übrigens 70er und 80er Serien-Ikone Lee Majors. Campbell bekam in der deutschen Synchro einen neuen Sprecher spendiert, klingt durchaus passend, nur eben ungewohnt, da sich die Stimme schon deutlich von der alten unterscheidet.
Mag sein, dass die Formel irgendwann abgeschmackt wirkt, aber die erste Staffel – wie auch die bisher gezeigte erste Hälfte der zweiten Staffel – bietet jedenfalls knackig-kurzweilige Unterhaltung.
8 / 10

Stream