Schlagwort-Archive: komödie

Agatha Raisin Staffel 1

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Schon lange träumt die erfolgreiche Londoner PR-Beraterin Agatha Raisin von ihrem perfekten Landhausleben-Glück. Nun soll es endlich so weit sein. Doch die verschrobenen Dörfler erweisen sich als schwer knackbar. Natürlich könnte sie sich über die Jahre einleben, nur ist sie dafür viel zu ungeduldig. Da kommt der traditionelle Quiche-Wettbewerb wie gerufen, um ihr Ansehen rasch zu erhöhen. Als Meisterin der Mikrowellen-Kochkunst bescheißt sie natürlich skrupellos und kauft ihre Quiche im Feinkostladen, diese enthält jedoch eine Zutat, welche tödlich für den Preisrichter endet. Die Polizei wirkt zwar motiviert, hat aber keine Erfahrung mit Mordfällen, also beschließt Agatha ihre eigenen Ermittlungen zu starten – was sie bei den meisten Einwohnern nicht gerade beliebter macht.


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Dog Eat Dog

Inhalt

Der großspurige Gauner Troy (Nicolas Cage), der abgefuckte Junkie Mad Dog (Willem Dafoe) und der glatzige Glatzkopf Diesel (kennt eh keiner) wurden erst kürzlich aus dem Knast entlassen und müssen sich irgendwie ihren Lebensstandard (Koks und Nutten) bewahren. Also halten sie sich mit semi-erfolgreichen Coups über Wasser. Bis ihnen ein monetär vielversprechenderer Auftrag zufällt; sie sollen ein Baby entführen. Von da an läuft vieles schief und die Tragödie nimmt ihren Lauf.


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Ash vs Evil Dead

Über 20 Jahre sind bereits vergangen, seit Bruce Campbell als Ash im dritten Evil Dead Film (Armee der Finsternis) das Böse bekämpfen durfte. Während dieser Zeit schob Ash eine ruhige Kugel, hauste in seinem Wohnwagen-Anhänger und jobbte wenig motiviert im Laden. Bis er im drogeninduzierten Übermut einer weiblichen Bekanntschaft imponieren will und unbedacht aus dem Necronomicon liest. Wenig überraschend bricht bald darauf die Hölle los und er zieht ungewollt zwei seiner Arbeitskollegen mit in die Misere, die fortan sein Buddy und seine Buddiene im Kampf gegen das Böse sind.
Da die Gebrüder Raimi als Produzenten und Schreiber mit an Bord sind – Sam Raimi übernahm sogar die Regie der ersten Episode –, sollte es nicht verwundern, dass Stil und Ton der Evil Dead Reihe perfekt getroffen werden. Bruce Campbell ist natürlich sichtlich gealtert, mit ein paar abgespeckten Kilos und gefärbten Haaren, sieht er dem alten Ash aber doch wieder ähnlicher. Man orientierte sich mehr an den letzten beiden Filmen, mit viel Action und Humor. Es ist ein passender campy Humor, der hauptsächlich von One-Linern und Slapstick lebt, aber auch ein paar ironische Spitzen einstreut (gefärbte Haare). Geschmoddert wird selbstredend ordentlich und recht kreativ, wobei die Effekte ganz gut sind und zum Glück nicht nur aus CGI bestehen. Speziell die CGI können zwar nicht immer überzeugen, aber man muss das im Verhältnis sehen – wir reden hier schließlich von Starz und nicht HBO.
Die Besetzung ist generell gut, neben Campbell sei noch die großartige Lucy Lawless (Xena) hervorgehoben. Den Vater von Ash spielt übrigens 70er und 80er Serien-Ikone Lee Majors. Campbell bekam in der deutschen Synchro einen neuen Sprecher spendiert, klingt durchaus passend, nur eben ungewohnt, da sich die Stimme schon deutlich von der alten unterscheidet.
Mag sein, dass die Formel irgendwann abgeschmackt wirkt, aber die erste Staffel – wie auch die bisher gezeigte erste Hälfte der zweiten Staffel – bietet jedenfalls knackig-kurzweilige Unterhaltung.
8 / 10

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Maria the Virgin Witch Vol. 1

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Frankreich im Spätmittelalter während des Hundertjährigen Krieges. Maria lebt, wie es sich für eine Hexe gehört, in einer abgeschotteten Waldhütte, zusammen mit ihrer durch(ge)triebenen Sukkubus-Dienerin Artemis. Maria ist allerdings nicht nur Jungfrau und Hexe sondern auch Pazifistin. Permanent verhindert sie entweder selbst diverse Gefechte mit den Engländern, indem sie Monster heraufbeschwört und alle Teilnehmer verscheucht, oder sie lässt dies Artemis im Vorfeld auf ähem… diplomatischere Weise regeln.
Als kurz darauf ein Dorf in der Nähe ihrer Hütte angegriffen wird und Maria sich wieder einmal einmischt, platzt denen oben, allen voran Erzengel Michael, endgültig der Kragen; ein göttlicher Eingriff steht schließlich nur einem zu (kleiner Tipp: Gott). Als Hexe auf Bewährung darf sie nun nicht mehr öffentlich zaubern, zudem gehen ihre magischen Kräfte flöten, sollte sie ihre Jungfräulichkeit verlieren.


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Lucifer Staffel 1

Der Teufel macht unter dem Namen Lucifer Morningstar (Lustig, nicht? Ich tendiere zu „nicht“…) Urlaub auf der Erde, dabei lernt er eine sexy Polizistin kennen, die ihn fasziniert, da sie ihm als erster Mensch widerstehen kann. Sie ist natürlich weniger von ihm begeistert. Er heftet sich also an ihre Fersen und das Hassliebe-Pärchen löst zusammen einige unterdurchschnittliche Kriminalfälle. Die Rahmenhandlung um Lucifer ist dabei ebenso flach und vorhersehbar ausgefallen. Dazu gesellt sich eine Besetzung, die so wenig überzeugend ist, wie deren Rollen schlecht geschrieben sind und den Zuschauer überwiegend anteilnahmslos bleiben lässt.
Nein, ich mag diesen uninteressanten Teufel nicht sonderlich. Die meiste Zeit rennt er – zumindest mit einer Prise Selbstironie – als eitler, infantiler Geck durch die Gegend und ist von Anfang an viel zu menschlich wie harmlos, und selbst wenn er mal den Bösen raushängen lässt, kauf ich ihm das nicht ab – die Balance stimmt einfach nicht.
Es gibt schon längst eine bessere Version der Serie, die hat zwar keinen Teufel (das teuflische Potential wurde bei Lucifer ohnehin kaum genutzt), dafür aber eine sympathische Besetzung bei der die Chemie stimmt und bessere Autoren. Nennt sich Castle
5 / 10

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Horns

Werde hier in Zukunft auch hin und wieder Filme und Serien vorstellen, die aktuell im Prime Abo enthalten sind.

Handlung kurz umrissen, ohne zu viel zu spoilern: Iggys Freundin wird ermordet. Jeder im Dorf hält ihn für den Schuldigen. Ihm wachsen Hörner und damit verbunden die Fähigkeit, den Personen in seiner näheren Umgebung ihre dunkelsten Geheimnisse und Triebe zu entlocken (hiermit kommt auch der Großteil des Humors ins Spiel). Auf der Suche nach dem wahren Mörder mutiert er immer mehr zum Diabolischen um – wortwörtlich – den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Eine Tempo- wie Wendungsreiche Achterbahnfahrt, der Film versucht vieles auf einmal zu sein; Drama, Whodunit, Liebesfilm, Satire, Horror – meistert dabei nicht alles gleich gut, und dann setzt auch noch der Hollywood-Kitsch ein. Wobei, bei dem Trend zum zynischen Hard-Boiled-Kino der letzten Jahre, ist es – gerade für so einen Film – vielleicht sogar unpopulärer, den Mut zum Kitsch zu haben. Wie auch immer, kleine Makel verzeihe ich bei dieser weitestgehend wunderbaren Unterhaltung gerne. Nebenbei wird die furchtbare Antischauspielerin Heather Graham auch noch von Schlangen gebissen – ein gottgefällig Werk.
Wer Grotesken mag, der wird dem Film nicht abgeneigt sein. Wer perfekt abgestimmtes, glattgebügeltes und geradliniges Kino mag, für den gilt: „Lauf, Forrest, lauf!“
7 / 10

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Charley Varrick – Der große Coup

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Der penibel geplante Überfall auf eine kleine Bank in einem verschlafenen Kaff in New Mexico erweist sich als tödliches Unterfangen für den ehemaligen Stuntpiloten Charley Varrick und seine Komplizen: Auf blutige Schusswechsel folgt eine waghalsige Flucht und Varrick muss der Tatsache ins Auge sehen, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst beginnt. Statt der paar tausend Dollar, von denen in den Nachrichten die Rede ist, sitzen die Gangster nämlich auf einer 750.000 Dollar schweren Beute, die offenbar der Mafia gehört …


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