Schlagwort-Archive: surreal

Serial Experiments Lain

Inhalt

Die introvertierte Schülerin Lain Iwakura hat im Gegensatz zu ihrem Umfeld kein Interesse an Computer und Internet, hier Wired genannt. Bis sie online von einer Schulkameradin kontaktiert wird, was kaum möglich ist, da diese kurz zuvor Suizid beging, doch scheint sie irgendwie im Cyberspace weiterzuexistieren. Die seltsamen Ereignisse in Verbindung mit der Wired häufen sich, woraufhin Lain aus Faszination immer tiefer in die neue Technikwelt eintaucht und schnell einen besonderen Zugang dazu entwickelt. Die Grenzen zwischen der vermeintlichen Realität und dem Cyberspace verschwimmen zusehends und Lains Macht potenziert sich, doch auch die Gefahr, ihre eigene Identität zu verlieren.


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Paranoia Agent

Inhalt

In Tokio kommt es immer wieder zu brutalen Angriffen auf unschuldige Passanten. Keins der traumatisierten Opfer kann den Täter beschreiben, nur eins ist sicher: es handelt sich um einen kleinen Jungen auf goldenen Rollerblades, der mit einem goldenen Baseballschläger zuschlägt. Die Polizisten Keiichi Ikari und Mitsuhiro Maniwa versuchen den geheimnisvollen Angreifer an weiteren Attacken zu hindern. Bald müssen die beiden jedoch feststellen, dass dieser Fall alles übersteigt, was sie bisher kannten…
Die spannende 13-teilige TV-Serie aus dem Jahr 2004 ist ein packender Psycho-Thriller, der den Zuschauer nicht eine Minute zur Ruhe kommen lässt. Die düstere Serie von Meister Satoshi Kon, u. a. bekannt durch die Klassiker Perfect Blue und Tokyo Godfathers, aus dem Studio Madhouse (Gunslinger Girl, Chobits) wird jedem einen Schauer den Rücken hinunter jagen.


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I’m Not There

Blu-ray

Hier ist er nicht zu finden, und dann doch irgendwie… Teils ähnlich surreal wie so mancher seiner Songs, speziell in der Mitte-60er-Phase, versucht dieser Film, Leben und Werk Bob Dylans zu fassen. Eine Reise durch seine Biographie, versetzt mit Musikclips bzw. Songdeutungen (Mal mehr, mal weniger gelungen. Ballad of a Thin Man fand ich doch enttäuschend uninspiriert), dabei wird er je nach Lebensabschnitt von anderen Darstellern verkörpert (mit dabei Größen wie Christian Bale und Cate Blanchett).
Indem die Handlung chronologisch durcheinandergewürfelt wird, tut man sich zusätzlich nicht gerade einen Gefallen, wenn man nicht viel Ahnung von Dylan hat, ist der Film auch so schon über weite Strecken kryptisch und schwer genießbar. Ich würde raten, vorher wenigstens den Wikipedia Artikel komplett zu lesen – noch besser: dieses Reclam Büchlein, oder die Doku von Scorsese.
Nicht falsch verstehen: I’m Not There ist durchaus lohnenswert und interessant, verlangt dem Zuschauer aber einiges an Vorwissen und Aufgeschlossenheit ab.

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